Vieles kocht im wikingischem Topf
Di Cecilia Saltini - Versione integrale dell'articolo su Business Gastro-Trends 3 (09 2007)

Die nordische Küche liegt voll im Trend, denn die köche entdecken ihre eigenen gastronomischen Wurzeln wieder. So breitet sich die neue gastronomische Welle auf der ganzen Welt
Seit einigen Jahren erlebt Skandinavien einen Gastronomieboom. Ursache ist unter anderem die hohe Wertigkeit der Rohprodukte, die den Köchen von der Natur geschenkt werden. Die Küchenchefs haben zwar schon immer mit den typischen skandinavischen Wildfrüchten, den Fischen, dem Fleisch und dem Obst gearbeitet, aber sie sind sich erst seit kurzem wirklich bewusst, dass ihre Rohstoffe aus klimatischen Gründen im europäischen Vergleich einen enorm hohen Gesundheitswert besitzen. Die langen und kalten skandinavischen Winter verhindern das Entstehen von Schädlingen an Tieren und Pflanzen. Dadurch wird der Einsatz von Pestiziden so gut wie uuberflüssig, und die Produkte haben praktisch Bio-Qualität. Vor diesem Hintergrund haben die Köche und die Küchen besonders in Dänemark, Schweden und Finnland welweit ihren guten Ruf ausgebaut.
DIE DÄNISCHE KÜCHE
Dänemark festigt seine Position als eine der Top-Adressen auf der gastronomischen Weltkarte. In der aktuellen Ausgabe des Guide Michelin liegt die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit insgesamt neun Sternen auf einem hervorragenden siebten Platz errechnet - gleichauf mit kulinarischen Metropolen wie Brüssel, Madrid und Rom. Uneingeschränkter Michelin-“Star” ist Paris mit nicht weniger als zehn Drei-Sterne-, dreizehn Zwei-Sterne- und 39 Ein-Sterne-Restaurants. Mit dem Restaurant Noma an der Nordatlantisk Brygge am Kopenhagener Hafen besitzt Kopenhagen seit diesem Jahr wieder ein Haus, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Küchenchef René Redzepi setzt dabei neue Standards in Sachen Nordischer Küche (www.noma.dk).
